Aktuelles / Termine

Auch in diesem Jahr ist es dem Schlossparkverein wieder gelungen, kreativen Künstlerinnen und Künstlern ein Forum zu bieten, um auf sich und ihre Werke aufmerksam zu machen.

 

Ausstellungen am Sonntag, 31. Mai 2026 und Sonntag, 07. Juni 2026

Roswitha Heidrich: Sprache der Farben und Strukturen

Acrylmalerei, Spachteltechnik, Mixed Media, abstrakter Expressionismus, Farbfeldmalerei

Ich lasse Farben und Strukturen sprechen - sie erzählen das, was Worte oft nicht können.

„Meine Kunst ist nicht nur Dekoration!

Sie ist eine Resonanzfläche für den Moment, in dem der Kopf still wird und das Herz denkt. Meine Kunst spiegelt meine Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und Erlebnisse! Dies macht meine Werke fühlbar und erlebbar!“

Ich arbeite mit Acrylfarben, auch oft in Mixed Media, wie z. B. Spraypaint, Ölpastell, Sand, Marmormehl, Spachtelmasse, sonstige Medien. Ich bringe die Farben in Schichten mit Spachtel, Malmesser, Palettenmesser auf die Oberfläche (Leinwand, Holz, etc.). Ich habe meine künstlerische Stimme im abstrakten Expressionismus, abstrakten Landschaften, besonders der Farbfeldmalerei gefunden. Meine Inspiration finde ich in der Natur und im Alltag, Emotionen und Energie sind meine Muse.

Mein neuestes Projekt und meine Erfindung: Colourfield PopArt. Die ersten Werke sind bereits entstanden. Mehr auf meinem Instagram Kanal @rohei.arts.

Werte & Wirkung

Authentizität: Jedes meiner Werke trägt sichtbare Spuren der Hand, Struktur und Bewegung.

Ruhe und Tiefe: die Farbfelder meiner Werke schaffen eine emotionale Balance in den heutigen dynamischen Lebenswelten.

Kraft und Klarheit: die ausgeprägte Textur symbolisiert Entschlossenheit, Wachstum und Energie.

Verantwortung: Wahre Stärke entsteht aus Balance – und klare Entscheidungen reifen dort, wo wir zur Ruhe kommen!


Ausstellungen am Samstag, 13. Juni 2026 und Sonntag, 14. Juni 2026

Maria Wolbers / Nina Mrozinski / Johan Petersen: Junge Talente

Graphit / Acryl / Aquarell / Lackmarker

Maria Wolbers: „Malen ist Hobby“

Nina Mrozinski: „Ich habe tatsächlich immer gerne schon gemalt. In der Schule waren kleine Kritzeleien im Arbeitsheft an der Tagesordnung. Es war eine Art und Weise meinen Kopf frei zu kriegen und hat mir fortlaufend Freude bereitet. Besonders das Malen meiner Umgebung hat es mir angetan. Wir sind von so viel Schönheit umgeben, so viel, dass wir es oft gar nicht mehr merken. Ich versuche mit meiner Kunst, die Dinge oder Momente einzufangen, die wir oft übersehen. Da wir heutzutage so viel Zeit drinnen verbringen, und uns so die Natur, und ihre fragile und vergängliche Lebendigkeit entgeht, möchte ich eben genau diese darstellen. Ich sehe es als eine Art, das Leben zu zelebrieren.“

Johan Petersen: „Malen ist seit meinem vierten Lebensjahr ein fester Bestandteil meines Lebens. Relativ früh habe ich begonnen Comics und Cartoons mit Finelinern und Copic Markern zu zeichnen. Mit der Zeit hat sich mein Stil verändert und ich arbeite momentan überwiegend abstrakt und nutze Acrylfarben und Lackstifte auf Leinwand. Dabei steht für mich nicht das Abbilden von Realität im Vordergrund, sondern das Experimentieren mit Farben, Formen und Linien. Der Malprozess selbst ist mir besonders wichtig. Ich arbeite intuitiv und lasse mich von Stimmungen, Musik oder spontanen Ideen leiten.“


Ausstellungen am Sonntag, 06. September 2026 und Sonntag, 13. Juni 2026

Susanne Sokoll: Tierisch Abstrakt

Acrylmalerei

Seit über zwei Jahrzehnten widme ich mich mit Leidenschaft der Kunst. Mein Weg begann mit feinfühligen Portraitzeichnungen, bei denen ich versuchte, die Seele hinter den Gesichtern einzufangen. Parallel dazu entdeckte ich die Ausdruckskraft der Acrylmalerei – ein Medium, das mir erlaubt, Emotionen in Farbe zu gießen. Heute vereinen meine Werke das Abstrakte mit dem Realistischen: In dynamischen Farbkompositionen verbergen sich scheinbar unsichtbare Tiere – detailgetreu und doch subtil in die Bildsprache eingebettet. Diese Verbindung schafft eine besondere Spannung zwischen Sichtbarem und Verborgenen, zwischen Energie und Stille.

Die Einzelausstellung im Mausoleum zeigt die besondere Verbindung von Abstraktion und gegenständlicher Tierdarstellung. Ausgangspunkt sind abstrakte Hintergründe, die mit Acrylfarben und verschiedenen dynamischen Techniken entstehen. In großzügigen Formen, Schichtungen und Bewegungen entwickelt sich eine lebendige Bildwelt voller Energie und Farbklang.

Nach diesem freien, intuitiven Malprozess folgt eine Phase des Innehaltens: Die entstandenen Kompositionen werden über einen längeren Zeitraum betrachtet, bis sich die Idee eines verborgenen Tieres im Hintergrund formt. Erst dann beginnt der zweite, sehr ruhige und konzentrierte Arbeitsschritt. Mit feinster Spitzpinseltechnik wird ein Tier realistisch ausgearbeitet, behutsam in die abstrakte Umgebung eingebettet – oft so subtil, dass es sich erst auf den zweiten Blick offenbart.

Harmonische Farbkombinationen ziehen die Betrachtenden in ihren Bann und laden dazu ein, sich in einer Welt aus Farben, Formen und Bewegung zu verlieren. Die versteckten Tiermotive verleihen den Werken eine geheimnisvolle Tiefe und machen jedes Bild zu einer Entdeckungsreise zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.


Die Ausstellungen finden im ehemaligen Mausoleum im Schlosspark Etelsen jeweils von 11 bis 17 Uhr statt. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Am Eröffnungstag gibt es eine kurze Einführung in die Werke. Die Ausstellungen sind kostenlos.